
Komfort trifft Sicherheit
Barrierefreie Badgestaltung in Oldenburg
Ein barrierefreies Bad schafft Sicherheit und Selbstständigkeit – ohne auf Design zu verzichten. Wir planen und bauen schwellenlose, DIN-konforme Bäder für Privat und Gewerbe und unterstützen Sie auf Wunsch bei Fördermitteln und Zuschüssen.



Eismann Haustechnik ist Ihr Fachbetrieb in der Nähe
Ein barrierefreies Bad bildet die bauliche Antwort auf veränderte Anforderungen an Sicherheit und Ergonomie im Sanitärraum. Es ermöglicht die uneingeschränkte Nutzung unabhängig von körperlichen Voraussetzungen und sichert die Selbstständigkeit im Alltag. Durch die Reduzierung von Barrieren und die Optimierung technischer Komponenten entsteht ein zukunftssicheres Raumkonzept für alle Generationen.
Welche Vorteile bringt ein barrierefreier Badumbau?
Die Entscheidung für einen Badumbau ist eine strategische Maßnahme zur Sturzprävention und langfristigen Nutzbarkeit von Wohnraum. Ein behindertengerechtes Bad schafft die baulichen Voraussetzungen, um tägliche Abläufe ohne fremde Hilfe zu bewältigen. Dabei muss Barrierefreiheit nicht zulasten der Ästhetik gehen. Moderne Sanitärobjekte und eine geschickte Lichtplanung sorgen dafür, dass das Bad wohnlich bleibt und seinen funktionalen Charakter dezent im Hintergrund hält.
Die Vorteile einer fachgerechten Umsetzung
Erhöhte Sicherheit
Rutschhemmende Bodenbeläge der Klasse R10/B und bodengleiche Duschen eliminieren klassische Stolperfallen.
Verbesserte Ergonomie
Sanitärobjekte in angepassten Höhen erleichtern die tägliche Nutzung und schonen den Rücken.
Visuelle Orientierung
Der gezielte Einsatz von Kontrasten zwischen Boden, Wand und Keramik hilft bei Sehbeeinträchtigungen.
Wertsteigerung
Ein seniorengerechter Badumbau steigert die Attraktivität der Immobilie für künftige Käufergruppen.
Im Rahmen einer professionellen Badsanierung lassen sich diese Aspekte nahtlos in ein modernes Gesamtkonzept integrieren.
Technische Standards und DIN-Normen für barrierefreie Bäder
Die technische Planung stützt sich auf die DIN 18040-2. Diese Norm definiert exakte Maße für Bewegungsflächen vor Sanitärobjekten. Für allgemeine Barrierefreiheit sind Flächen von 120 x 120 cm vorgeschrieben. Soll ein behindertengerechter Badumbau den Standard für Rollstuhlnutzer erfüllen, vergrößern sich diese Flächen auf 150 x 150 cm.
Wesentliche Komponenten beim behindertengerechten Badumbau
Schwellenloser Duschplatz
Das Bodenniveau darf zum angrenzenden Bereich maximal um 2 cm abgesenkt sein.
Unterfahrbarer Waschtisch
Die Konstruktion muss eine Beinfreiheit von mindestens 55 cm Tiefe bieten, um die Nutzung im Sitzen zu ermöglichen.
Anpassbares WC
Ein behindertengerechtes WC erfordert eine Sitzhöhe von 46 bis 48 cm sowie die Installation von Stützklappgriffen.
Smarte Lichttechnik
Blendfreie Beleuchtung und Nachtlichter mit Bewegungssensoren minimieren das Sturzrisiko in der Dunkelheit.
Bei komplexen Anforderungen empfiehlt sich eine Komplettsanierung, um die gesamte Infrastruktur des Raumes an die neuen Bedürfnisse anzupassen.
Wie lässt sich ein kleines Bad behindertengerecht umbauen?
In vielen Bestandsimmobilien ist die Grundfläche begrenzt. Dennoch kann man ein kleines Bad behindertengerecht umbauen, indem Bewegungsflächen überlagert werden. Die Fläche der bodengleichen Dusche dient dabei gleichzeitig als Wendebereich für Gehhilfen oder Rollstühle.
Platzsparende Ansätze für den barrierefreien Badumbau
Schiebetüren
Durch den Entfall des Schwenkbereichs gewinnt der Innenraum an nutzbarer Fläche.
Klappbare Ausstattung
Duschsitze und Griffe beanspruchen nur bei tatsächlicher Nutzung Platz.
Wannentausch
Ein Bad barrierefrei umzubauen bedeutet oft, die sperrige Wanne durch eine ebenerdige Dusche zu ersetzen.
Kompakt-Sanitär
Spezielle Keramiken mit geringer Ausladung optimieren die Durchgangsbreiten bei kleinen Badezimmern.
Welche spezifischen Anforderungen gelten für barrierefreie Sanitärräume in Unternehmen?
In gewerblichen und öffentlichen Gebäuden gelten verschärfte Regeln nach der DIN 18040-1. Hier steht nicht nur die individuelle Nutzung, sondern die uneingeschränkte Zugänglichkeit für alle Personengruppen im Vordergrund. Für Arbeitgeber ist zudem die Arbeitsstättenverordnung relevant, die eine inklusive Arbeitsumgebung für Mitarbeitende fordert.
Besondere Merkmale im gewerblichen Bereich
Bewegungsflächen
In öffentlichen Sanitärräumen sind Wendeflächen von 150 x 150 cm zwingend vorgeschrieben, um die Nutzung mit Rollstühlen sicherzustellen.
Notrufsysteme
In öffentlich zugänglichen WCs müssen Notrufanlagen installiert werden, die von der Sitzposition am WC erreichbar sind.
Orientierungshilfen
Visuelle Kontraste zwischen Sanitärobjekten und Wänden sind für sehbehinderte Menschen in öffentlichen Bereichen essenziell.
Robustheit
Armaturen und Ausstattungselemente müssen im gewerblichen Umfeld für eine hohe Nutzungsfrequenz und einfache Desinfektion ausgelegt sein.
Fördermittel und Zuschüsse für den altersgerechten Badumbau
Ein alters- und behindertengerechter Badumbau kann durch verschiedene staatliche Mittel finanziell unterstützt werden. Zum Januar 2026 wurde das KfW-Programm 455-B („Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“) mit neuen Mitteln reaktiviert, was direkte Zuschüsse für Einzelmaßnahmen ermöglicht.
Fördermöglichkeiten im Überblick
Pflegekasse
Bei anerkanntem Pflegegrad (1-5) sind Zuschüsse von bis zu 4.180 € pro Pflegebedürftigem für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen möglich.
KfW-Investitionszuschuss (455-B)
Direkte finanzielle Unterstützung für Maßnahmen wie den Einbau einer bodengleichen Dusche.
KfW-Kredit (159)
Zinsgünstige Darlehen bis zu 50.000 € für das Vorhaben, das Bad altersgerecht umbauen zu lassen.
Für punktuelle Anpassungen ist oft eine Teilsanierung ausreichend, die die Kosten reduziert und dennoch signifikante Barrieren entfernt.
Wie sieht der strukturierte Umbauprozess bei Eismann Haustechnik aus?
Damit Ihr Projekt reibungslos verläuft, folgen wir bei Eismann Haustechnik einem fest definierten Ablauf. Unser Ziel ist ein barrierefreier Badumbau, der Ihren Alltag so wenig wie möglich belastet und höchste Qualitätsstandards erfüllt. Wir arbeiten nach einem klaren, erprobten Ablaufplan:
1
Vor-Ort-Analyse
Prüfung der technischen Gegebenheiten und der Bausubstanz.
2
Individuelle Planung
Erstellung eines Konzepts nach DIN 18040-2 unter Berücksichtigung ergonomischer und optischer Wünsche.
3
Fördermittel-Support
Unterstützung bei der Zusammenstellung notwendiger Unterlagen für Pflegekassen oder die KfW.
4
Staubarme Sanierung
Einsatz moderner Luftreinigungssysteme, damit Ihre restliche Wohnung während der Bauphase sauber bleibt.
5
Qualitätsabnahme
Funktionsprüfung aller Komponenten und Übergabe der Dokumentation.
Badsanierung in Oldenburg – mit Eismann Haustechnik zum neuen Traumbad
Als regionaler Fachbetrieb mit Sitz in Oldenburg verbinden wir Handwerksqualität mit moderner Gebäudetechnik. Präzise Planung, termingerechte Ausführung und saubere Arbeit sind unser Anspruch. Ob Teilmodernisierung, barrierefreier Badumbau oder Komplettsanierung – wir begleiten Sie von der Beratung bis zur Fertigstellung. Eismann Haustechnik steht für Qualität, Effizienz und nachhaltige Lösungen.
Präzise Planung & termingerechte Ausführung
Handwerksqualität mit moderner Gebäudetechnik
Von der Beratung zur Fertigstellung
Häufige Fragen zum barrierefreien Bad
Ein barrierefreies Bad ist schwellenlos und komfortabel für alle Nutzer. Ein behindertengerechtes Bad erfüllt zusätzliche Kriterien für Rollstuhlfahrer, wie etwa 150 x 150 cm Bewegungsfläche und eine spezifische Unterfahrbarkeit der Sanitärobjekte.
Mieter haben bei berechtigtem Interesse (z. B. Pflegebedürftigkeit) einen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters für einen behindertengerechten Umbau des Badezimmers. Eine schriftliche Genehmigung des Eigentümers ist vor Baubeginn erforderlich.
Ja, durch den Einsatz von Unterdruckgeräten und Staubschutzwänden wird die Staubverteilung in andere Wohnbereiche fast vollständig verhindert. Sie können während der Arbeiten im Haus wohnen bleiben.
Ja, das Programm 455-B wurde für 2026 neu aufgelegt. Da die Mittel nach dem Prioritätsprinzip vergeben werden, ist eine frühzeitige Antragstellung empfohlen.
Ja, durch den Einsatz von Schiebetüren, Klappsitzen und die überlagerte Nutzung von Funktionsflächen lässt sich Barrierefreiheit auch auf kleinen Grundrissen realisieren.
